Instagram sagt: Konten sind sicher nach Welle verdächtiger Passwort-Reset-Anfragen
- Viele Nutzer erhielten in letzter Zeit unerwartete Passwort-Reset-E-Mails von Instagram.
- Malwarebytes berichtet von einem mutmaßlichen Leak mit 17,5 Millionen Instagram Usernames und weiteren persönlichen Daten.
- Instagram bestreitet einen Datenbruch und betont, dass alle Instagram Accounts sicher seien.
- Das Problem hing mit externen Anfragen im Zusammenhang mit der Instagram API zusammen, wurde aber laut Instagram behoben.
- Sicherheitsempfehlungen: Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren und Passwörter regelmäßig ändern.
- Einleitung
- Hintergrund der Nachricht
- Wichtige Details zur Passwort-Reset-Welle
- Chancen und Risiken für Nutzer
- Fazit: Was Instagram Nutzer jetzt wissen sollten
Einleitung
In den letzten Tagen sorgte eine Welle von verdächtigen Passwort-Reset-Anfragen bei Instagram Usernames für Aufregung. Viele Instagram-Nutzer bekamen plötzlich und ohne eigenes Zutun Mails, die sie aufforderten, ihr Passwort zurückzusetzen. Begleitet wurde diese Unsicherheit von Berichten der IT-Sicherheitsfirma Malwarebytes über ein angebliches Datenleck rund um Instagram und angebliche kompromittierte Instagram accounts. Instagram dagegen bestreitet, dass es zu einem echten Datenbruch kam, und betont: „Ihre Konten sind sicher.“
Doch was steckt wirklich dahinter? Sind Instagram Usernames in Gefahr? Was sagen die Experten und was sollten Sie als Nutzer jetzt unbedingt beachten? In diesem Blogbeitrag gehen wir dem Vorfall detailliert auf den Grund und geben praxisnahe Sicherheitstipps rund um Instagram usernames und den Schutz der eigenen Daten.
Hintergrund der Nachricht
Was ist passiert?
„We fixed an issue that let an external party request password reset emails for some people. There was no breach of our systems and your Instagram accounts are secure.“ – Instagram (@instagram), 11. Januar 2026
Nach Aussagen von Instagram wurde kürzlich eine Schwachstelle behoben, die es externen Parteien erlaubte, massenhaft Passwort-Reset-Anfragen für verschiedene Instagram Usernames zu stellen. Dies führte dazu, dass Nutzer ungewöhnlich viele E-Mails mit der Aufforderung erhielten, ihr Passwort zu ändern.
Gleichzeitig veröffentlichte Malwarebytes beunruhigende Nachrichten: Bei Routine-Scans im Dark Web wollten die Experten Hinweise auf einen Leak von bis zu 17,5 Millionen Nutzerdaten, darunter Instagram usernames, Telefonnummern, Mail-Adressen und sogar physische Adressen gefunden haben. Die betroffenen Daten sollen angeblich durch eine Sicherheitslücke im Zusammenhang mit der Instagram API im Jahr 2024 abgeflossen und nun im Dark Web zum Verkauf angeboten worden sein.
Instagram dementiert den Datenbruch
Trotz dieser Aussagen bleibt Instagram dabei:
- Die eigenen Systeme wurden nie kompromittiert.
- Die Instagram Accounts seien sicher.
- Die Passwort-Reset-Anfragen entstanden durch eine externe Möglichkeit, diese Mails anzufordern.
- Es sei nicht nötig, den Passwort-Emails zu folgen oder sich zu beunruhigen.
Malwarebytes hingegen warnt vor möglichen Phishing-Attacken, sollte die kolportierte Datenbank wirklich authentisch sein und in die Hände von Cyberkriminellen gelangen.
Wichtige Details zur Passwort-Reset-Welle
Was bedeutet das für Ihre Instagram usernames?
Jeder, der eine solche E-Mail zum Zurücksetzen des Passworts erhält, fragt sich: Wurde mein Instagram Account gehackt? Laut Instagram lautet die Antwort: nein. Trotzdem sollten Nutzer wachsam sein, denn durch öffentlich verfügbare oder geleakte Instagram usernames kann eine Vielzahl an automatischen Anfragen generiert werden.
Malwarebytes: Das sind die Risiken
Die von Malwarebytes entdeckten Daten angeblich aus einem Leak umfassen laut Firmenblog:
- Instagram usernames
- E-Mail-Adressen
- Telefonnummern
- (gegebenenfalls) physische Adressen
Mit diesen Angaben könnten Cyberkriminelle:
- Phishing-Attacken starten
- Social Engineering betreiben
- Massenhaft Accounts übernehmen (sogenannte Account Takeovers)
Instagram API und die Verletzlichkeit von Nutzerdaten
APIs sind die Schnittstellen, mit denen externe Anwendungen mit Instagram interagieren können. Schon in der Vergangenheit gab es durch mangelnde API-Absicherung immer wieder Vorfälle, bei denen die Sicherheit der Instagram Usernames und anderer Nutzerdaten gefährdet war. Malwarebytes sieht hier einen möglichen Zusammenhang mit dem angeblichen Datenleck.
Chancen und Risiken für Nutzer
Wie können Sie Ihre Instagram usernames schützen?
Angesichts der Widersprüchlichkeit der offiziellen Aussagen sollten Nutzer stets wachsam bleiben – besonders wenn Mails zu password reset requests ins Postfach flattern.
Wichtige Schutzmaßnahmen:
- Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für Ihren Instagram Account.
- Überprüfen Sie regelmäßig, welche Geräte in Ihrem Meta Accounts Center eingeloggt sind.
- Ändern Sie Ihr Passwort und verwenden Sie dabei starke, einzigartige Kombinationen.
- Klicken Sie nie auf Links in E-Mails, die Sie nicht selbst angestoßen haben!
- Überwachen Sie Ihr E-Mail-Postfach und Ihre verbundenen Accounts auf ungewöhnliche Aktivitäten.
Was tun bei verdächtigen Aktivitäten?
Sollten Sie tatsächlich eine unerwartete password reset request oder andere Aktivitäten bemerken:
- Melden Sie dies sofort dem Instagram-Support.
- Setzen Sie Ihr Passwort selbst auf der offiziellen Website oder in der App zurück.
- Aktivieren Sie, falls noch nicht geschehen, die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
- Prüfen Sie, ob Ihre E-Mail-Adresse und Instagram usernames bei bekannten Datenleaks auftauchen (z.B. über HaveIBeenPwned).
Fazit: Was Instagram Nutzer jetzt wissen sollten
Die aktuellen Vorfälle rund um verdächtige password reset requests und einen angeblichen Leak von Millionen Instagram Usernames zeigen, wie sensibel und wichtig Datensicherheit im Social-Media-Bereich ist. Auch wenn Instagram offiziell keine Kompromittierung seiner Systeme eingeräumt hat, gibt es Hinweise, dass Nutzerdaten zumindest im Dark Web zirkulieren könnten.
Wichtig:
- Bleiben Sie wachsam und kritisch gegenüber unerwarteten Mails
- Schützen Sie Ihren Instagram Account mit modernen Sicherheitsmaßnahmen
- Informieren Sie sich regelmäßig über aktuelle Sicherheitswarnungen
Nur so bleibt Ihre Identität und Privatsphäre auf Instagram und anderen sozialen Netzwerken bestmöglich geschützt. Weitere Informationen zum Vorfall finden Sie auf Engadget und direkt bei Malwarebytes.