Die Roboter, die wir auf der CES 2026 gesehen haben: Die Liebenswerten, die Gruseligen und die total Verwirrenden
Wichtigste Erkenntnisse
- Karissa Bell und Cheyenne MacDonald berichten exklusiv von der CES 2026 für Engadget.
- Vielseitige Roboter: Von niedlichen KI-Gefährten über praktische Haushaltshelfer bis hin zu überraschend gruseligen humanoiden Robotern.
- Fortschritte durch moderne KI sorgen für mehr Autonomie, Lernfähigkeit und emotionale Interaktion.
- Die präsentierten Geräte reichen von seriennahen Prototypen (z.B. Roboter-Staubsauger mit Armen) bis zu visionären Konzepten.
- Eine faszinierende Mischung aus Innovation, Alltagsnutzen, Technikspielerei und Diskussionsstoff.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hintergrund der Nachricht: CES 2026 & das Engadget-Team
- Wichtige Details zu den CES-Robotern
- Chancen und Risiken der neuen Roboter
- Fazit
Einleitung
Die CES 2026 in Las Vegas war ein Paradies für Roboterfans und Technikenthusiasten. Kaum ein Stand kam ohne KI-gestützten Helfer aus – sei es als niedlicher Begleiter, sarkastischer Haushaltsassistent oder futuristischer humanoider Roboter. Karissa Bell und Cheyenne MacDonald von Engadget haben einige der skurrilsten, nützlichsten und auch gruseligsten Roboter aufgespürt und berichten, wie die nächste Generation KI-basierter Systeme unser Leben verändern könnte.
Hintergrund der Nachricht: CES 2026 und das Engadget-Team
Die CES gilt als die weltweit größte Technologiemesse, und 2026 dürfte als Wendepunkt für die Robotik in Erinnerung bleiben. Die Autoren, allen voran Karissa Bell und Kollegin Cheyenne MacDonald, haben uns einen exklusiven Einblick ermöglicht – angefangen bei charmanten Haushaltsrobotern, über cleveres maschinelles Haustier bis hin zu menschenähnlichen KI-Gefährten, die fast unheimlich wirken können.
Karissa Bell hat viele Gespräche geführt, Prototypen getestet und ihre ehrliche Meinung zu Chancen, Risiken und Alltagsnutzen geteilt. Dadurch bekommt der Leser nicht nur technische Fakten, sondern auch eine persönliche, kritische Einschätzung.
Wichtige Details zu den CES-Robotern
Humanoide Roboter: Agibot, Allex & Co.
Agibot präsentierte auf der CES seine neuen Modelle – das große A2 und das kleinere, tanzbegeisterte X2. Das Highlight: Der A2 überzeugte im direkten Gespräch mit verblüffend menschlichem Smalltalk, während der X2 mit beeindruckender Choreografie überraschte.
Allex von WIRobotics zeigte, wie feinfühlig moderne Roboterhände agieren: Von verständnisvollen Gesten bis hin zum Millennial-Herz-Emoji. Besonders faszinierend: Der Roboter könnte in Fabriken, im Service oder sogar im Privatleben Einzug halten.
„Allex wirkte wie ein echter Entertainer – und hat mit seinem Herzgruß sogar einen kleinen Generationenkonflikt ausgelöst“, schreibt Karissa Bell.
Haushaltsroboter: Staubsauger, Wäsche- und Aufräum-Helfer
Der Staubsaugerroboter „Cyber 10 Ultra“ von Dreame zeigte mit einem ausfahrbaren Greifarm, wie Maschinen zukünftig auch schwer zugängliche Ecken reinigen. Besonderes Highlight: das Konzeptmodell „Cyber X“, das wie eine Mini-Kettensäge Treppen erklimmt.
Auch Roborocks „Saros Rover“ kann nun eigenständig Stufen überwinden – ein echter Schritt in Richtung vollautomatisches Zuhause.
LGs CLOiD sorgte für Staunen, als der Roboter eigenständig Wäsche sortierte, Getränke servierte und sogar verlorene Schlüssel fand. Auch wenn der Traum vom echten „Null-Arbeits-Haushalt“ noch Zukunftsmusik ist, zeigte der Prototyp, wohin die Reise gehen könnte.
Der „Rovie“ von Clutterbot erinnerte an einen freundlichen Aufräumroboter: Mithilfe von visueller Objekterkennung sammelt er Spielsachen und legt sie ordentlich ab – ein Segen für Eltern (und Haustierbesitzer!), wie Cheyenne MacDonald berichtet.
Switchbots „Onero H1“ – von Engadget mit dem Editors’ Pick ausgezeichnet – demonstrierte, wie eine Maschine liebevoll Wäsche einsammelt und in die Maschine legt. Für Karissa Bell ein realistisches Modell, das tatsächlich in den Handel kommen soll.
KI-Gefährten: OlloBot, Bibo, Poketomo
Das vielleicht niedlichste Robotergesicht hatte der OlloBot: Froschaugen auf dem Display, plüschiger Hals und wackelnde Flügel. Er kann Fotos machen, Anrufe tätigen, smarte Geräte steuern und wächst zu einem echten Familienmitglied heran.
Bibo – ein KI-Spielzeug, so kuschelig wie eine Katze – stammt aus Asien und passt sich im Charakter dynamisch an den Besitzer an. Die Soft-Touch-Oberfläche simuliert echte Streicheleinheiten und bietet emotionales Feedback durch Mimik und Tagebuchfunktion.
Mit Poketomo launcht Sharp einen KI-Begleiter nur für Erwachsene – klein und tragbar, stets präsent, immer bereit für Interaktion und persönliche Updates. Leider aktuell nur für Japan geplant.
Die skurrilsten Roboter: MÖFO, Realbotix, Cocomo
Will.i.ams MÖFO kam als (zunächst) rätselhaftes AI-Konzept im Teddy-Gewand. Was er genau macht, blieb selbst erfahrenen Technik-Journalisten wie Karissa Bell zunächst unklar – ein Symbol für den aktuellen Hype, aber auch die kreative Übertreibung im KI-Markt.
Die Realbotix-Exponate sorgten auch 2026 für Gänsehaut: Mit verbessertem Vision System erkennen die humanoiden Roboter jetzt Gesichter und mimische Stimmungen – was auch für Unbehagen sorgen kann.
Cocomo, ein KI-Ei von Ludens AI, beweist, dass Freundschaft auch ohne Sprache geht: Die Interaktion läuft über süße Brummtöne und, ganz wichtig, ohne allwissenden Sprachassistenten-Charakter. Einfach „der beste Freund, der keine Ratschläge gibt“.
Chancen und Risiken der neuen Roboter
Chancen: Alltagshelfer und emotionale KI
Die Fortschritte zeigen: Roboter werden immer vielseitiger, intelligenter und emotional ansprechender. Das eröffnet enormes Potenzial für:
- Entlastung im Alltag (Haushalt, Pflege, Familienleben)
- Persönliche Assistenz durch KI (z.B. als smarter Begleiter oder Tutor)
- Individualisierung durch lernende Systeme und personalisierte Interaktion
Risiken: Datenschutz, Überforderung & Ethik
- Ständige Überwachung (z.B. Kameras in Poketomo, Bibo oder Yonbo) können Sorgen bereiten
- Die emotionale Bindung an Maschinen wirft Fragen nach echter Beziehung und Abhängigkeit auf
- Geräte wie Realbotix zeigen, wie schnell Technologie auch Befremden auslösen kann
„Der Alltag mit Robotern wird abenteuerlich – aber wir müssen sicherstellen, dass Ethik, Sicherheit und Privatsphäre im Fokus bleiben.“ – Karissa Bell
Fazit
Die CES 2026 hat eindrucksvoll demonstriert, dass die Roboterwelle nun richtig Fahrt aufnimmt. Unter den spannendsten Exponaten von Engadget stachen nicht nur technische Innovationen, sondern vor allem auch die menschliche Komponente hervor – sowohl im positiven wie im skeptischen Sinne.
Karissa Bell und Cheyenne MacDonald haben bewiesen, wie viel Persönlichkeit, Spaß und auch Nachdenklichkeit dieser technologische Fortschritt bereits mit sich bringt. Die Grenze zwischen Maschine und Mitbewohner verschwimmt – und wir dürfen gespannt sein, welche dieser liebenswerten, skurrilen oder verwirrenden Roboter demnächst unseren Alltag bereichern (oder aufmischen) werden.
Mehr spannende Berichte zu AI und Robotern direkt bei Engadget unter Führung von Karissa Bell! Werfen Sie auch einen Blick auf die ausgezeichneten Robotik-Reviews, um bestens vorbereitet zu sein, bevor Sie Ihren neuen Roboter-Mitbewohner auswählen.